Fabian Günzel und das [aend]



Nach dem Abgang aus dem Loft im Wiener Sofitel war es ein wenig ruhiger geworden um den zuletzt als unseren Aufsteiger des Jahres gefeierten Küchenchef. Fabian Günzel hat einen bemerkenswerten Lebenslauf, der in an einige von Europas beste Adressen brachte. Vor dem Engagement im Sofitel kochte er lange als Souschef an der Seite von Silvio Nickol, zuerst in Velden, dann in Wien. Als Küchenchef im Sofitel legte er eine bemerkenswerte Karte vor, wobei in seinem Konzept unter anderem das Thema „Sharing“ eine große Rolle spielte.

 

Jetzt ist es Zeit für das eigene Projekt. „Ohne Kompromisse, ohne Show“, wie Günzel sagt und auf der noch improvisiert wirkenden, aber bereits neugierig machenden Website seines Lokals mit dem Namen [aend] verlautbart.

 

Ein in schicker Lederjacke gekleideter Günzel ist da in grober SW-Auflösung in einer Baustelle zu sehen. Mehr an Information gibt es nicht. Das Lokal selbst wird im sechsten Bezirk zu Hause sein.

 

Das [aend] - wie die Lautsprache für das englische “And” - soll nach der Idee Günzels etwas Verbindendes im Konzept haben. Okay. Was verbindet da wer mit wem? “Raum und Zeit, Essen und Wein, Zusammenarbeit …”, sagt Günzel. Doch man würde das besser verstehen, wenn man das Lokal selbst sähe. Eröffnung sei Mitte bis Ende kommenden Februars.

 

Details später. Einstweilen belässt der künftige Patron und Küchenchef es noch bei der Ankündigung. Und sagt, er freue sich schon auf die Zusammenarbeit mit seinem Team, unter anderem mit der Sommelière, deren Namen um den Heiligen Abend herum bekannt gegeben wird.

 

Das Angebot an jungen und spannenden Restaurant-Adressen in der Bundeshauptstadt - so viel lässt sich sicher jetzt schon sagen -  wird durch den für seinen Beruf brennenden Fabian Günzel und seine Leute jedenfalls bereichert werden.

 

Mehr unter www.aend.at


Text: Alexander Rabl