Was Sie über Champagner wissen müssen, aber bisher nicht gesagt bekamen

Wussten Sie, dass man Champagner auch karaffieren kann, oder im Glas schwenken sollte, und man ältere Jahrgänge eigentlich wärmer trinkt? 


Julio Luis Pereira Castillo, Champagner-Experte und Barchef in der „Le Bar“ im Hotel Sans Souci Wien, über die Dos & Dont’s beim Sprudel aus Frankreich.


Dos

1. Zu unbekannten Champagner-Winzern greifen

Entdecken Sie die hohe Qualität außerhalb großer Champagnermarken. Preis und Qualität gehen bei Champagner nicht immer Hand in Hand.


2. Mut zu Luft haben

Sie können Champagner auch karaffieren. Besonders bei älteren Jahrgängen lohnt es 

sich, den Champagner „atmen“ zu lassen.


3. Auf die klassische Weinbegleitung zugunsten einer Champagnerbegleitung verzichten

Champagner ist ja Wein und passt, je nach Auswahl, optimal zu jedem Gericht. Probieren Sie zum Beispiel einen Jahrgangschampagner zu einem gebratenen Kalb.


4. Ältere Champagner wärmer servieren

Die optimale Trinktemperatur für gereifte Jahrgänge liegt zwischen 8-12°C.


5. Champagner im Glas schwenken

Das Aroma entfaltet sich dadurch noch besser.



Don‘ts

1. Alten Mythen glauben

Behauptungen wie „Ein Teelöffel im Flaschenhals erhält die Perlage“ und „Champagner wird durch zu lange Reifung schlechter“ sind mehr als überholt.


2. Champagner liegend lagern

Vor Sonneneinstrahlung geschützt, lagern Sie den Champagner bei 12-14°C am besten stehend.


3. Champagner auf Eis trinken

Auch wenn Champagner auf Eis zu servieren ein Trend zu sein scheint: Dies ist und bleibt ein No-Go und verwässert den Champagner.


4. Geöffneten Champagner aufbewahren

Eine Flasche Champagner sollte unbedingt am gleichen Tag ausgetrunken werden.


5. Champagner für besondere Anlässe aufsparen

Es ist immer ein passender Zeitpunkt, Champagner zu trinken. Genießen Sie den edlen Tropfen so oft wie möglich und warten Sie nicht auf eine passende Gelegenheit.


Text: Alexander Rabl