Petrus

Gault&Millau Bewertungen

Typische Bistro-Atmosphäre erwartet die Gäste im Petrus. Die Speisekarte bietet Miesmuscheln mit Pommes, geflämmten Ziegenkäse mit eingelegten Vogelbeeren oder Artischocken, die man im Ganzen serviert bekommt. Gerichte wie schwarze Bandnudeln mit Garnelen, Chateaubriand vom Black Angus-Rind für zwei Personen und Crème brûlée ergänzen das kulinarische Angebot. Kleine, interessante Weinkarte, die auch Tropfen aus weniger bekannten Weinregionen Frankreichs bereithält.

Adresse

Anton-Schneider-Straße 11
6900 Bregenz

Kontakt

+436644369457

Website

Team

  • Martin Wehle,  Chef
  • Moritz Weymann,  Sous Chef
  • Nadja Bachman,  Manager
  • Stephanie Gasssner,  Patissier

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Einige andere Adressen

Weiss
Ausgewählt von Gault&Millau Selection
15.5 / 20

Weiss

Anton-Schneider-Straße 5, 6900 Bregenz

Das Weiss in der Festspielstadt Bregenz ist sowohl Restaurant als auch kulinarisches (Edel-)Bistro, skandinavisch wie auch alpin inspiriert, österreichisch und international, einfach und höchst interessant zugleich. Es gehört zu den aktuell am meisten diskutierten Genussadressen im Ländle. Dem einen gefällt die innenarchitektonische Schlichtheit, dem anderen fehlt das klassische „Restaurant-Barock“. Und ob die Portionen „zu klein“ oder „passend“ portioniert sind, ist Ansichts- und Geschmacksache. Aber vor allem ist die Adresse eines: unterschätzt. Hier wird Bistro-Avantgarde auf Highend-Format gekocht. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass die beiden Hauptverantwortlichen in der Küche, Milena Broger und Erik Pedersen, jahrelang in einem der besten Restaurants in Dänemark arbeiteten. Das Gedeck war schlicht und souverän zugleich. Nach einem handwerklich meisterhaft zubereiteten Croustade mit Schinkensalat, Kohlrabi und Senfmayonnaise folgte ein hausgebeizter Saibling mit Tannenvinaigrette – besser geht es nicht, Weltklasse. Das Frühlingsgemüse in Sauerteig-Tempura mit Bienenpollen-Emulsion und eingelegten grünen Paradeisern wusste zu überzeugen. Das Beef Tatar mit Weißbrot, eingelegten Zwiebeln, Heu-Emulsion und Bergkäse(-cracker) glich einem Liebesbeweis an den Bregenzerwald. Mit gegrilltem Frühkraut, Hefe-Emulsion, Gremolata und Salzzitrone wird man „gastronomische Senioren“ mehrheitlich wahrscheinlich nicht überzeugen können, wenngleich dieses Gericht für kulinarisch Fortgeschrittene den Himmel am Abend darzustellen vermag. Ebenso in kleinen Portionen wie der gegrillte Duroc-Schweinebauch mit fermentierten Feigen wurde auch die gebratene Fischempfehlung mit Zucchini, karamellisiertem Obers, Koriander und Verbene aufgetragen. Statt des klassischen Alpkäse-Sauerteigbrot-Zwischenganges vor dem Dessert bestellten wir die mit karamellisierten Zwiebeln gefüllte Mini-buchteln an warmer Bergkäsesauce und Schnittlauchöl. Der Mohnkuchen mit Marillenkompott, Feigenblattöl und Salzkaramell bildete den krönenden Abschluss eines ausgezeichneten Bistro-Portionen-Menüs. Eine der besten und interessantesten Kulinarikadressen in Vorarlberg – mit einem sympathischen Service als Zugabe. Vorhang und Applaus.

Pier 69
Ausgewählt von Gault&Millau Selection
12 / 20

Pier 69

Seestraße 4, 6900 Bregenz

Ein erfrischender Cocktail oder ein Glas Wein mit Freunden sind Gründe genug, im Pier 69 einzukehren. Dazu gesellt sich eine Küche, die ohne Fehl und Tadel agiert. Burger, Filetsteak mit hausgemachten Pommes oder – wenn verfügbar – ein T-Bone-Steak für zwei Personen machen satt. Beim Fisch setzt man etwa auf Wolfsbarsch. Schön wäre es, wenn schon so nah am Bodensee platziert auch Hecht oder Felchen angeboten werden würde. Kaiserschmarren oder Schokoladekuchen mit flüssigem Kern verführen zum süßen Ende. Aufmerksames Serviceteam.

Götze
Ausgewählt von Gault&Millau Selection

Götze

Kaiserstraße 9, 6900 Bregenz

Die Auswahl an Torten, Pralinen, Petits Fours und Plundergebäck ist beim Götze riesig. Besucht man das Café zum ersten Mal, fällt die Entscheidung schwer. Aber – es gibt eine einfache Lösung. Um sich durch das große Angebot zu kosten, stattet man dem Kaffeehaus am besten öfter einen Besuch ab. Als Besonderheit gelten seine“Pfänderspitzen“: Die kleinen Buttertrüffel, gefüllt mit einer Amarenakirsche und überzogen mit knackiger Zartbitterkuvertüre, repräsentieren den Hausberg.

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